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Wirtschaftsstandort Zentral in Deutschland

Advent, Advent – ein Lichtlein brennt

27.11.2013
In der schönste Zeit des Jahres genießen die meisten Menschen ihre Zeit zuhause. Festliche Beleuchtung, behaglich geheizte Wohnzimmer und selbstgebackene Plätzchen dürfen Im Advent nicht fehlen. Sie sorgen aber nicht nur für vorweihnachtliche Stimmung, sondern auch für einen steigenden Energieverbrauch. Gemäß Berechnungen der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz (S.A.F.E.) gehen rund zwei Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Dezember auf das Konto der privaten und öffentlichen Weihnachtsbeleuchtungen. Zum Vergleich: So viel Strom verbrauchen 25.000 Vierpersonenhaushalte pro Jahr. „Im Advent haben nicht nur Spielwarengeschäfte und Versandhäuser Hochkonjunktur, auch die Strom- und Gaszähler drehen noch ein paar Extrarunden“, erläutert Dr. Elisabeth Benecke, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Hessen. Damit die vorweihnachtliche Freude nicht später durch hohe Energierechnungen getrübt wird, hat die Expertin Tipps zusammengestellt, mit denen sich auch in der Vorweihnachtszeit der Energieverbrauch wirksam begrenzen lässt:

• Weihnachtsbeleuchtung: Für Lichterschmuck, der die ganze Adventszeit hindurch brennt, lohnen sich LED-Lampen. Sie sparen nicht nur bis zu 90 Prozent Strom gegenüber herkömmlichen Glühlampen, sondern haben auch noch eine besonders lange Lebenszeit von bis zu 25.000 Stunden.
• Kochen und Backen: Egal ob Plätzchen oder Weihnachtsgans – das Vorheizen des Backofens ist für die meisten Gerichte überflüssig. Bevor die warmen Speisen nach dem Essen in den Kühlschrank gegeben werden, sollten sie erst vollständig abkühlen. Die Reste vom Weihnachtsbraten lassen sich dann am nächsten Tag in der Mikrowelle schnell und besonders energiesparend erwärmen. Das Wasser für Tee oder Kaffee wird am besten im Wasserkocher erhitzt.
• Geschenke: Unterhaltungselektronik steht Jahr für Jahr ganz weit vorne auf den Wunschzetteln. Wer dem Beschenkten und dessen Stromrechnung langfristig etwas Gutes tun will, achtet beim Einkauf auch auf den Energieverbrauch. Informationen dazu liefert das Energielabel.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

Richtig leuchten mit Halogenlampen

14.08.2013
Halogenlampen sind auf den ersten Blick die kostengünstigste Alternative zur Glühbirne und leuchten etwa doppelt so lange. Im Vergleich zu Energiesparlampen, die bis zu 80% Strom sparen, ist der Stromverbrauch allerdings nur unwesentlich geringer. Im Handel sind aber auch effizientere Modelle erhältlich. Die sogenannten IRC-Lampen (Infrared Coating) verfügen über eine Infrarot-Beschichtung. Mit diesem Verfahren der Wärmerückgewinnung muss weniger Energie zugeführt werden, was ebenfalls eine Kostenersparnis bewirken kann. Grundsätzlich eignen sich Halogenlampen für alle dimmbare Leuchten. Allerdings sollte bei diesen Leuchten der Stecker immer vom Stromnetz getrennt werden, da viele Geräte durch den Transformator auch nach dem Ausschalten noch Strom ziehen.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

Richtig leuchten mit Energiesparlampen

15.07.2013
Der Einsatz von Energiesparlampen kann eine Ersparnis von bis zu 80% der Kosten bringen, die durchschnittlich für die Beleuchtung mit konventionellen Glühbirnen entstehen. Die Begründung liegt in der größeren Effizienz, mit der Strom in Licht umgewandelt wird. Auch was die Lebensdauer betrifft, sind Energiesparlampen unschlagbar. Bei der Wahl der passenden Energiesparlampe ist es wichtig, auf die Helligkeit – angegeben in Lumen – und die Farbtemperatur – aufgeführt in Kelvin – zu achten, um die gewünschten Lichtqualität zu erreichen. Hohe Kelvin-Angaben erzeugen eine warmweiße Lichtatmosphäre, die sich speziell für eine gemütliche Wohnsituation eignet.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

Glühbirne gewechselt – Geld gespart

19.06.2013
Obwohl die Glühbirne seit Ende letzten Jahres als Auslaufmodell gilt und nicht mehr verkauft werden darf, fristet sie in vielen Haushalten noch ein Rest-Dasein. Was vielen nicht bewusst ist: Glühbirnen wandeln nur 5% des Stroms tatsächlich in Licht um während 95% als Wärme verloren gehen. Glühbirnen sind also wahre „Energie- und Geldfresser“. Verbraucher fragen sich nun berechtigt, was anstelle der Glühbirne treten kann und soll. Insbesondere Berichte über die Kurzlebigkeit und die hohen Kosten von Energiesparlampen sorgen für Verunsicherung. Um als Verbraucher bei der Vielfalt an Energiesparlampen die richtige Wahl zu treffen, sollten bei einem Neukauf der Einsatzort und die jeweiligen Ansprüche an die Beleuchtung berücksichtigt werden. Neben Vergleichen der Stiftung Warentest hilft auch die Energieberatung der Verbraucherzentrale bei der Auswahl der richtigen Beleuchtung.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

Energiesparlampen korrekt entsorgen

22.05.2013
Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll! Laut einer Studie des Instituts infratest dimap entsorgen fast ein Drittel der Deutschen Energiesparlampe falsch. Aufgrund des Quecksilberanteils sind Energiesparlampen jedoch eindeutig ein Fall für den Sondermüll. Obwohl der Handel Altlampen laut Beschluss der Bundesregierung nicht zurücknehmen muss, gibt es eine Vielzahl von speziellen Sammelstellen. So nehmen kommunale Einrichtungen wie Recyclinghöfe, Wertstoffhöfe und Schadstoffmobile ausgediente Energiesparlampen kostenlos entgegen. Auch große Kaufhäuser, Drogeriemärkte und Elektrofachgeschäfte bieten Entsorgungsmöglichkeiten an.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen Frankfurt)