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Wirtschaftsstandort Zentral in Deutschland

Sparen beim Wäschetrocknen

06.09.2013
Wäschetrockner gehören zu den größten Stromfressern im Haushalt. Solange die sommerlichen Temperaturen anhalten, empfiehlt sich natürlich die gute, alte Wäscheleine zum Trocknen der Wäschen und Senken der Energiekosten. Kann jedoch auf einen Wäschetrockner nicht verzichtet werden, helfen die folgenden Tipps die Stromkosten im Griff zu halten:

• Der Wäschetrockner sollte immer nach Herstellerangabe befüllt wer-den, also ein Unter- bzw. Überfüllen vermieden werden, da dieser ansonsten unnötig viel Strom verbraucht.
• Um die Trockenzeit zu verkürzen, sollten die Wäsche vorher gut geschleudert werden – möglichst mit mehr als 1200 Touren. Denn je kürzer der Trockner genutzt wird, desto weniger Strom verbraucht er!
• Wird der Luftfilter des Trockners regelmäßig gereinigt, spart auch dies Stromkosten ein, da ein verschmutzter Luftfilter unnötig Energie verbraucht.
• Sowohl beim Ablufttrockner als auch beim Kondensationstrockner ist eine gute Raumbelüftung notwendig, um den Trockenvorgang zu unterstützen und damit Energie einzusparen.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

Geschirrspüler und Solaranlage - das Stromspar-Duo

06.02.2012
Die Stiftung Warentest untersuchte, wie viel Strom Geschirrspüler sparen, die ihr Warmwasser aus einer Solaranlage beziehen. Das Ergebnis fällt überaus erfreulich aus. Im Normalfall fließt zehn bis 15 Grad kaltes Wasser aus der Leitung in den Geschirrspüler. Zum Spülen wird das Wasser im Gerät auf rund 50 bis 55 Grad erhitzt. Dieser Prozess verbraucht viel Strom. Daher stellten sich die Tester von Stiftung Warentest die Frage, ob Maschinen mit Warmwasseranschluss Energie sparen. Zudem wurde überprüft, ob der Waschgang schneller ist.Im Test hatte das einlaufende Warmwasser eine Temperatur von etwa 50 Grad Celsius und gespült wurde das dreckige Geschirr im Energiesparprogramm. Die Ergebnisse wurden anschließend mit Daten aus einem frühen Test mit den identischen Geräten verglichen. Hierbei wurden die Geräte noch mit Kaltwasser befüllt. Blitzblankes Geschirr war in beiden Fällen das Ergebnis. Zudem unterschieden sich die Temperaturen beim Reinigen und Trocknen sowie der Programmverlauf kaum.Unterschiede gab es jedoch bei der Dauer des Spülgangs und noch viel wichtiger - beim Energieverbrauch. Da beim Warmwasseranschluss das Aufheizen entfällt, ist das Programm ca. zehn Minuten kürzer. Zudem sank der Stromverbrauch um rund 30 Prozent*. So können Sie im Jahr zwischen 14 und 19 Euro einsparen, verglichen mit 250 Spülgängen mit Kaltwasseranschluss im Energiesparprogramm. Unser Tipp:Wenn Sie Ihr Warmwasser umweltschonend aus einer Solaranlage beziehen und die Zuleitung kurz sind, sollten Sie Ihren Geschirrspüler mit warmem Wasser betreiben. Das spart Strom und bares Geld. Wird es jedoch anders erwärmt, ist das Aufheizen im Spülgerät besser.
(Quelle: e.on, mehr unter www.test.de)

Strom sparen beim Waschen

23.01.2012
Der größte Anteil des Stromverbrauchs einer Waschmaschine resultiert aus dem Erwärmen des Wassers. Je höher die Waschtemperatur, desto höher der Stromverbrauch. Da Waschmaschinen immer leistungsstärker werden und moderne Waschmittel auch bei gerin-gen Temperaturen die Wäsche gut reinigen, kann auf 95-Grad-Waschgänge verzichtet werden. Wer seine Wäsche anstatt bei 60 Grad nur bei 40 Grad wäscht, spart die Hälfte an Strom. Verbraucher, die einen weiteren Gang herunter schalten, nämlich von 60 Grad auf 30 Grad, benötigen nur knapp ein Drittel des Stroms. Durch Überspringen der Vorwäsche kann der Waschgang verkürzt und so rund ein Viertel Energie eingespart werden.

Neuerungen beim Energielabel

24.2.2011
Eine Hilfestellung bei der Kaufentscheidung von Haushaltsgeräten bietet das EU-Energielabel, das über den Energieverbrauch der Geräte informiert. Das bisherige Energielabel wurde in puncto Übersichtlichkeit und Informationsgehalt überarbeitet und um die Sparte TV-Geräte erweitert. Es muss ab Ende 2011 vom Handel verwendet werden. Bis dahin können sich in den Geschäften alte und neue Label finden. "Wer Energie und Kosten sparen will, sollte beim Kauf von Haushaltsgeräten nicht nur auf den Anschaffungspreis, sondern auch auf die Stromeffizienz achten", rät Anika Sauer von der Verbraucherzentrale Hessen. Bisher wurde das Energielabel bei Klima-, Kühl- und Gefriergeräten, Elektrobacköfen, Geschirrspül- und Waschmaschinen sowie Wäschetrocknern und Haushaltslampen verwendet. Die Energieeffizienz wurde dabei in die Klassen A bis G unterteilt und die entsprechende Einordnung mit farbigen Pfeilen auf dem Label abgebildet. Geräte der Klasse A galten als besonders sparsam, hingegen war bei Geräten der Klasse G der Energieverbrauch sehr hoch. Das neue Energielabel informiert neben dem Energieverbrauch über ergänzende Produkteigenschaften, wie zum Beispiel das Kühl- und Gefriervolumen bei Kühlgeräten oder der Lärmpegel bei Waschmaschinen und Geschirrspülern. "Durch die Neuerungen des Energielabels können Verbraucher nun bei Neuanschaffungen der großen Stromfresser Kühlschrank und TV den Energieverbrauch genauer unter die Lupe nehmen", so Sauer weiter. Neu ist auch eine Erweiterung der Energieeffizienzklassen bei Waschmaschinen, Geschirrspülern und Kühlgeräten bis zur Klasse A+++. Für alle anderen Geräte bleibt es bei den Energieeffizienzklassen A bis G. Bis 2020 erweitert sich die Skala jedoch auch hier schrittweise bis zur Klasse A+++. Zudem muss künftig auch der jährliche Stromverbrauch auf dem Energielabel zu finden sein.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2011)

Sparen mit der "Weißen Ware"

06.12.2010
Ein neuer Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine werden nicht alle Tage angeschafft - da lohnt es sich, das neue Gerät sorgfältig auszuwählen. Ein niedriger Preis, eine gute Ausstattung und ein geringer Energie- und Wasserverbrauch sind die für Verbraucher relevanten Kriterien bei der Kaufentscheidung. Doch wie findet man unter den vielen Angeboten das richtige Gerät? Eine Entscheidungshilfe bietet die kostenlose Broschüre "Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2011/2012" des Niedrig-Energie-Instituts, die in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen erhältlich ist oder unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de heruntergeladen werden kann. "Wer bei der Auswahl eines neuen Haushaltsgeräts nur auf den Anschaffungspreis schaut, zahlt unter Umständen später drauf", erklärt Anika Sauer von der Verbraucherzentrale Hessen. "Effiziente Geräte sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, die Mehrkosten amortisieren sich aber durch die Einsparungen bei Strom- und Wasserkosten im Laufe der Jahre wieder." Ein genauer Blick auf die Energiekosten im laufenden Betrieb lohnt sich also, wenn man sich nicht Jahr für Jahr über die Stromrechnung ärgern möchte. In der Broschüre finden Verbraucher auf einen Blick die effizientesten Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen, Trockner und Spülmaschinen, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind. Übersichtliche Listen geben Auskunft über Hersteller, Abmessungen sowie die erwarteten Betriebskosten in 15 Jahren. Wer mehr wissen will, kann außerdem nachlesen, welche Kriterien bei der Auswahl des effizientesten Gerätes eine Rolle spielen, was es mit Klimaklassen, "Low-Frost" und Vorschaltgeräten auf sich hat und wie Altgeräte korrekt entsorgt werden.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2011)

Kühlschranktemperatur kontrollieren

07.06.2011
Beim Kühlschrank reicht in der Regel eine Innentemperatur von 7°C aus. Das spart gegenüber den oftmals am Gerät voreingestellten 5°C etwa 12 Prozent Stromkosten. Und noch ein Tipp für die Urlaubskasse: Das Abschalten des Kühlschranks bei längerer Abwesenheit lohnt sich: Ausräumen, abtauen und die Tür offen stehen lassen - das hilft, Schimmel zu vermeiden und spart Energie!
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2011)

Tipp

Zu energiesparenden Haushaltsgeräten und zu allen anderen Fragen rund ums Energiesparen im Alltag informiert die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen gegen eine Kostenbeteiligung von 5 €.<< siehe Menü links "Termine und Anmeldung"

mehr auch unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de