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Wirtschaftsstandort Zentral in Deutschland

Wohlig warm ohne Verluste

07.01.2014
Thermostatventile denken mit. Sie stellen die erforderliche Raumtemperatur selbsttätig ein. Zum Aufheizen sollte ein Thermostatventil nicht auf die höchste Stufe, sondern immer auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Der Thermostat öffnet automatisch die Leitung so lange, bis die Wunschtemperatur im Raum erreicht ist. Wenn es nicht warm genug wird, hat das meist andere Gründe: undichte Fenster oder Türen sorgen für unangenehme Kaltluft in der Wohnung, fehlende Wärmedämmung verursacht hohe Wärmeverluste. Wenn die Heizkörper nicht richtig oder unterschiedlich warm werden, ist eventuell Luft im System, die Heizkurve der Regelung nicht optimal oder das Heizungssystem hydraulisch nicht abgestimmt.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

Energiekosten senken durch richtiges Lüften

09.10.2013
Auch wenn es auf den ersten Blick widersinnig erscheint: regelmäßiges Lüften ist unerlässlicher Bestandteil von Energiesparmaßnahmen. Stoßweises Lüften, möglichst in mehreren Räumen gleichzeitig, verursacht erheblich geringere Wärmeverluste als die beliebte Kippstellung der Fenster. Der Grund: weit geöffnete Fenster können bereits nach kurzer Dauer wieder geschlossen werden – je nach Windverhältnissen und Außentemperatur nach 5 bis 20 Minuten. Gekippte Fenster hingegen müssen stundenlang offen stehen, damit ausreichend Luft ausgetauscht wird. Dabei kühlen Wände und Decken merklich ab. Übrigens: Wer vor dem Öffnen der Fenster die Thermostatventile schließt und erst nach dem Lüften wieder öffnet, vermeidet unnötiges Aufheizen und damit Wärmeverluste.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

Luft-Wärmepumpen - Kostenlose Beratung der Verbraucherzentralen

18.04.2013
Die Wärmepumpe zählt seit einigen Jahren zu den meist genutzten regenerativen Heiztechnologien in Deutschland. Richtig gemacht sind Wärmepumpen ökologisch sinnvoll. Die Technik ist allerdings anfällig für Planungs- und Ausführungsfehler. Betreibern von Luft-Wärmepumpen, die wissen wollen, ob sie energie- und kosteneffizient heizen, bieten die Verbraucherzentralen nun Gutscheine für eine kostenlose Luft-Wärmepumpen-Beratung an. Die Gutscheine gibt es vom 18. April 2013 bis zum 31. Mai 2013 auf www.verbraucher.de und in allen Beratungsstellen und Energiestützpunkten der Verbraucherzentrale Hessen. Für alle Gutscheininhaber, die bis zum 31. Mai 2013 einen Termin für eine Luft-Wärmepumpenberatung vereinbaren, ist diese Beratung kostenlos - die Kosten trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
In der Beratung wird die Wirkkraft der vorhandenen Luft-Wärmepumpenheizung ermittelt. Tipps und Empfehlungen zur Optimierung der Anlage runden die Beratung ab. Die Effizienz einer Luft-Wärmepumpe wird in der Jahresarbeitszahl (JAZ) ausgedrückt. Diese stellt das Verhältnis von jährlich gewonnener Nutzwärme zu jährlich aufgewendetem Strom dar. "Mit der Jahresarbeitszahl ermitteln wir den Ist-Zustand der Anlage. Stellt sich heraus, dass das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, suchen wir zusammen mit den Ratsuchenden die Anlagenfehler", sagt Dr. Elisabeth Benecke, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Hessen. Nur wenn die Voraussetzungen im Gebäude und auf dem Grundstück passen und das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt, bilden Luft-Wärmepumpen eine gute Alternative zu klassischen Heizkesseln. Um sich vor Fehlinvestitionen und Mehrkosten zu schützen, sollten Verbraucher bereits im Vorfeld einen unabhängigen Energieberater um Rat fragen. "Aber auch bei bereits erfolgter Installation und Inbetriebnahme einer Luft-Wärmepumpe, lohnt sich eine kritische Analyse der Jahresarbeitszahl" erklärt Benecke. Weiter präzisiert sie: "Eine gute Luft-Wärmepumpe erreicht eine Jahresarbeitszahl von größer als '3', eine schlechte Anlage dagegen nur eine von kleiner als '2,5'. Wir sehen hier viel Aufklärungsbedarf und freuen uns, wenn möglichst viele dieses Beratungsangebot nutzen."
(Quelle: Vebraucherzentrale Hessen)

Effiziente Heizsysteme für Wohngebäude

08.04.2013
Die neu gestaltete Energiesparinformation "Effiziente Heizsysteme für Wohngebäude" informiert scwerpunktmäßig übr die alternativen Möflichkeiten er Wärmegewinnung, die Vorgaben des Erneuerbare Energien Wärmegesetzes und die Kriterien zur Auswahl eines Heizsystems.
Erschienen ist die Broschüre beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUELV) und steht im Internet zum download bereit:
www.energieland.hessen.de/Publikationen

Holen Sie das Optimum aus Ihrer Heizung!

Dämmung von Rohrleitungen (Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

28.02.2013.
Das A und O eines optimalen Heizeffekts ist, dass die Heizung ihre Wärme ungehindert in den Raum abstrahlen kann. Verkleidungen, Möbel oder Vorhänge verhindern dies und sollten möglichst nicht vor Heizungen angebracht werden. Ist die Außenwand dünn, entweicht die Wärme schnell nach außen und nicht in den Raum. Dies lässt sich meist mit einer nachträglichen Wärmedämmung hinter dem Heizkörper verhindern. Mit von innen angebrachten Dämmstoffplatten lässt sich bis zu sechs Prozent Heizenergie einsparen.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2013)

Blockheizkraftwerk - Kraftwerk im Keller

02.05.2013
Strom und Wärme unabhängig von den großen Energieversorgern und gleichzeitig Klima schonend selbst zu erzeugen - das ist die Idee hinter den kleinen Blockheizkraftwerken (BHKW) für Eigenheime und kleine Mehrfamilienhäuser. Die Anschaffung eines solchen BHKW wird seit April 2012 vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) finanziell gefördert. Was bei der Entscheidung für oder gegen ein BHKW zu beachten ist, erklären die Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen. "Wie große Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugen auch Mini- oder Mikro-BHKW gleichzeitig Strom und Wärme", erläutert Anika Sauer von der Verbraucherzentrale Hessen. Dadurch werde der eingesetzte Brennstoff effizienter ausgenutzt und der Ausstoß von Treibhausgasen gesenkt. Unter diesen Bedingungen bedeuteten BHKW also ein Plus an Effizienz und Klimaschutz. Neue BHKW bis zu einer elektrischen Leistung von 20 kW für Bestandsbauten können deshalb einen einmaligen Investitionszuschuss zwischen 1.500 und 3.450 Euro erhalten, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind: So darf es in dem Gebiet, in dem die Anlage installiert werden soll, kein - ebenfalls die Vorteile der Kraft-Wärme-Kopplung bietendes - Fernwärmeangebot geben. Die Anlage selbst muss auf der BAFA-Liste der förderfähigen Anlagen geführt werden und hohe Effizienzanforderungen erfüllen. Zudem muss der Betreiber für die Anlage einen Wartungsvertrag abschließen. Doch selbst wenn eine Anlage förderfähig ist, bedeutet das nicht unbedingt, dass sie auch wirtschaftlich ist. Anika Sauer gibt zu bedenken: "Gerade im Einfamilienhaus werden oftmals nicht genug Betriebsstunden erreicht, um die Anlage auszulasten. Außerdem wird die produzierte Wärme nur während der Heizperiode richtig genutzt - im Sommer dagegen ist der Bedarf viel geringer. Auch das senkt die Effizienz der Anlage." "Wer unsicher ist, ob ein kleines BHKW für das eigene Zuhause infrage kommt, sollte daher unbedingt eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen", rät Anika Sauer. Dort könnten die ökologische und wirtschaftliche Bilanz der Anlage für den konkreten Einzelfall beurteilt und so teure Fehlinvestitionen vermieden werden.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2011)

Zusätzliche Förderbedingung für Wärmepumpen

06.02.2012
Die Förderbedingungen der BAFA für Wärmepumpen sind ab Januar 2012 noch abhängiger von der Geräteeffizienz. Bisher war nur die JAZ (Jahresarbeitszahl) entscheidend, ob und wie viel Fördermittel ausgezahlt werden. Seit diesem Jahr spielt auch der COP-Wert (Coefficient of Performance) eine entscheidende Rolle. Er beschreibt die erzeugte Wärmeleistung im Verhältnis zur Antriebsenergie. Da der COP-Wert unter kontrollierten und standardisierten Bedingungen ermittelt wird, sind neue Wärmepumpen in ihrer Leistung besser zu vergleichen. Dadurch wird es für Sie leichter, auf dem Markt den Überblick zu behalten und das effizienteste Gerät zu finden. Eine Liste aller förderfähigen Wärmepumpen gibt es unter:www.bafa.de
(Quelle: e.on)

Heizkosten im Griff ohne kalte Füße

09.11.2011
Pünktlich zur Heizsaison steigen die Preise für Öl und Gas. Zum Glück können Verbraucher einiges tun, damit diese Kosten nicht voll auf die eigene Rechnung durchschlagen - auch ohne Verlust an Wohnkomfort. "Am wirkungsvollsten ist es natürlich, die Heizung herunter zu drehen. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Heizenergie", erklärt Anika Sauer von der Verbraucherzentrale Hessen. "Aber keine Angst: Auch wer schon beim Gedanken daran friert, kann die Heizkosten im Zaum halten." Die Tipps der Energieexperten der Verbraucherzentrale Hessen:
> Heizkörper frei räumen: Decken Sie Heizkörper nicht mit Vorhängen oder Verkleidungen ab, und stellen Sie sie nicht mit Möbeln zu. Die warme Luft kann sonst nicht zirkulieren, der Thermostat funktioniert nicht richtig.
> Zeitschaltuhren nutzen: Während Sie schlafen oder bei der Arbeit sind, müssen die Wohnräume nicht voll beheizt werden. Die integrierte Zeitschaltuhr Ihrer Heizungsanlage oder programmierbare Thermostatventile sorgen dafür, dass es trotzdem gemütlich ist, wenn Sie aufstehen oder nach Hause kommen.
> Nicht voll aufdrehen: Thermostatventile denken mit. Sie stellen die erforderliche Raumtemperatur selbsttätig ein. Zum Aufheizen sollte ein Thermostatventil nicht auf die höchste Stufe, sondern immer auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Der Thermostat öffnet automatisch die Leitung so lange, bis die Wunschtemperatur im Raum erreicht ist. Übrigens: Es wird nicht schneller warm, wenn Sie eine zu hohe Endtemperatur wählen.
> Richtig lüften: Lüften ist wichtig, um Schimmelbefall in den Wohnräumen zu verhindern. Drehen Sie aber den Heizkörper ab, wenn Sie das Fenster öffnen. Sonst heizt er wegen der einströmenden kalten Luft besonders stark - und zwar direkt nach draußen. Dabei gilt: Stoßlüften ist die beste Methode, gekippte Fenster sind jedoch besser, als gar nicht zu lüften. Denken Sie aber daran, sie wieder zu schließen!
> Dichten und dämmen: Ganz klar - je weniger Wärme nach draußen geht, desto weniger müssen Sie heizen. Ein erster Schritt ist deshalb, alte Fenster und Türen abzudichten. Hauseigentümer sollten außerdem über eine Dämmung von Kellerdecke, Dachboden und der gesamten Gebäudehülle nachdenken.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2011)

Was taugt Brennwerttechnik in der Praxis?

Brennwertgerät (Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

20.06.2011
Eine Untersuchung der Verbraucherzentralen an 1.000 Heizungsanlagen zeigt: Nur jede dritte Anlage hält, was sie verspricht. Zum Ende der letzten Heizsaison haben die Energieberater der Verbraucherzentralen bundesweit knapp 1.000 Brennwertgeräte im Praxiseinsatz untersucht. Brennwertgeräte nutzen Kondensationswärme aus dem Abgas und verheizen deshalb fossile Energien besonders effizient. Gegenüber herkömmlichen Heizkesseln können rund 10 Prozent Energie gespart werden. Doch was auf dem Prüfstand eine Tatsache ist, sieht im Heizungskeller daheim oft anders aus. Der Brennwertcheck der Verbraucherzentralen ergab, dass die Besitzer nur bei einem knappen Drittel der Anlagen zufrieden sein können. Ein weiteres Drittel der Anlagen sollte bei Gelegenheit optimiert werden, um den Brennwert-Effekt vollständig nutzen zu können. Beim letzten Drittel besteht deutlicher Handlungsbedarf, damit sich die Stärke dieser Technik nicht in Dampf auflöst. Das Fazit von Anika Sauer von der Verbraucherzentrale Hessen fällt daher ernüchternd aus: "Unsere Energieexperten haben kaum eine Anlage gesehen, bei der wirklich alles stimmte". Sie hat aber auch eine gute Botschaft: "Mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen können Heizungsbauer und Energieberater gemeinsam aus vielen Anlagen mehr Effizienz herausholen. In einem typischen Einfamilienhaus können damit Heizkosten von 150 € pro Jahr oder mehr eingespart werden." Wichtigste Messgröße bei der Untersuchung der Brennwertgeräte war das Kondensat, das die Energieberater der Verbraucherzentralen an typischen Wintertagen mit Außentemperaturen um Null Grad gemessen haben: Ist es viel, dann nutzt das Gerät die Energie des Brennstoffs gut; kommt nur wenig oder gar kein Kondensat aus dem Gerät, wird Heizenergie verschenkt. Zahlreiche andere Aspekte wurden bei der Gelegenheit mit untersucht. Unter anderem: Sind die Heizleitungen ordentlich gedämmt? Wurde die Regelung vernünftig eingestellt? Beides ist nur bei jeder zweiten Anlage der Fall. Ist das Gerät angepasst an das Haus oder ist es zu groß gewählt? Hier herrscht nach wie vor das falsche Motto "Viel hilft viel." Was die Fachleute am meisten alarmiert: In weniger als einem Viertel der Fälle sind die Rohrnetze, die Heizkörper und die Pumpen gut aufeinander abgestimmt. Das sollte beim so genannten "hydraulischen Abgleich" einer jeden Heizungsanlage passieren, unterbleibt in der Praxis aber meistens und führt zu Mehrverbräuchen von etwa 10%.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2011)

Elektroheizung fast nie empfehlenswert

06.10.2011
Mit Beginn der Heizsaison taucht sie wieder überall in den Werbeblöcken auf: die Elektroheizung. Die Anbieter versprechen niedrige Heizkosten, hohen Komfort und ein gutes Gewissen dank CO2-Reduktion. Anika Sauer von der Verbraucherzentrale Hessen warnt jedoch vor bösen Überraschungen. "Statt zu sparen, treibt eine Stromheizung die Energiekosten oft in ungeahnte Höhen - besonders, wenn das Haus schlecht gedämmt ist", erklärt Sauer. Immer wieder sitzen den Energieexperten der Verbraucherzentrale in der Beratung Verbraucher gegenüber, die sich ihre astronomische Stromrechnung nicht erklären können. Besonders ineffizient und damit teuer sind Heizungen, die tagsüber Strom verbrauchen, beispielsweise die derzeit massiv beworbenen Infrarot-Flächenheizungen. Im Gegensatz zum etwas günstigeren Nachstrom kostet Strom tagsüber nämlich durchschnittlich 22 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Für Gas oder Öl fallen pro Kilowattstunde gerade einmal sieben bis acht und für Holzpellets fünf Cent an (Nachtstrom: circa 13 Ct/kWh). Die Energiekosten einer Elektroheizung sind also rund doppelt so hoch wie bei anderen Energieträgern. Da sind die Einsparungen, die Anbieter aufgrund vergleichsweise niedriger Investitionskosten versprechen, in kürzester Zeit wieder aufgezehrt. Und auch für den Klimaschutz ist die Elektroheizung nur unter bestimmten Voraussetzungen ein Gewinn: "Nur, wenn der Strom ausschließlich über einen reinen Ökostromtarif bezogen wird, können die Emissionen gesenkt werden", erläutert Sauer. Andernfalls verursacht Heizen mit Strom wegen der Verluste bei Stromerzeugung und -transport sogar höhere CO2-Emissionen als andere Energieträger. Verbraucher, die eine größere Investition planten, sollten sich deshalb unbedingt anbieterunabhängigen Rat suchen. Bei einer neutralen Bewertung der individuellen Situation wird meist schnell klar, welches Heizsystem für den jeweiligen Verbraucher das Beste ist.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2011)

Tipp

Zu effizienter Heiztechnik und zu allen anderen Fragen rund ums Energiesparen im Alltag informiert die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen gegen eine Kostenbeteiligung von 5 €.
<< siehe Menü links "Termine und Anmeldung"

mehr auch unter www.verbraucherzentrale-hessen.de