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Wirtschaftsstandort Zentral in Deutschland

Stopp dem Wärmeverlust

07.01.2014
In vielen Wohnungen entstehen Wärmeverluste durch Zugluft. Bei Fenstern, die nicht dicht schließen, lohnt es sich, in manchen Fällen die Dichtprofile zu erneuern oder die Fensterflügel neu zu justieren. Bei Haus- oder Wohnungstüren mit offenem Türschlitz kann oftmals nachträglich ein Dichtprofil (so genannter Kältefeind) eingebaut werden. Bei vorhandenem Windfang sollte bei kalter Witterung die Windfangtür stets geschlossen gehalten werden. Auch Rollladenkästen sind häufig undicht und dazu schlecht wärmegedämmt. Eine nachträgliche Verbesserung ist in vielen Fällen mit geringem handwerklichem Aufwand erreichbar.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

Wärmedämmung ohne Schimmelgefahr

09.10.2013
Gedämmte Wände schimmeln gerade nicht: Auf Grund einer Außendämmung steigt auf der inneren Wand die Oberflächentemperatur. Ungedämmte Wände sind dagegen im Winter auf der Innenseite ziemlich kalt. Warme und feuchte Raumluft kühlt dort ab, und die relative Luftfeuchtigkeit steigt. Bereits ab einer Luftfeuchte von 80 Prozent nimmt das Schimmelpilzrisiko stark zu. Denn dieser braucht neben einem gewissen Maß an Feuchtigkeit nur wenig Nahrung, die er bequem auf der Tapete findet. Ein erhöhtes Risiko für Schimmelbildung besteht nur dann, wenn während der Nutzung eines Raumes viel Feuchtigkeit freigesetzt wurde, zum Beispiel beim Baden, Schlafen, Kochen, Wäsche trocknen, aber auch durch Raumluftbefeuchter oder Aquarien. Daher lüftet man am besten mehrmals am Tag mit weit geöffneten Fenstern einige Minuten lang quer durch die Wohnung. Die Luft wird schnell ausgetauscht, aber Wände und Möbel kühlen nicht aus.
/Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

Energetische Schwachstellen von Bestandsgebäuden

27.07.2009
Die energetischen Schwächen von Bestandsgebäuden liegen vor allem in folgenden drei Bereichen:

> Gebäudekörper (unzureichende Dämmung)
> Heizungssystem
> Warmwassersystem


Bevor Modernisierungsmaßnahmen in Angriff genommen werden, ist es wichtig, sich einen generellen Überblick über Schwachstellen am Gebäude zu verschaffen, die sehr häufig im Zusammenhang mit dem jeweiligen Baujahr des Gebäudes stehen. Hier wird sehr schnell deutlich, dass bis weit in die 70er Jahre hinein die Aspekte Repräsentation, Ästhetik, Wiederaufbau sowie Nutzerkonzepte oder Baukosten relevant waren. Erst mit den "Ölkrisen" Mitte und Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts sind Instrumente zur Minimierung des Energieverbrauchs diskutiert worden. Es dauerte weitere Jahre, bis Versuchs- und Forschungsergebnisse in die Baupraxis einflossen und diese ab Mitte der 80er Jahre auch umgesetzt und immer weiter, auch durch gesetzliche Vorgaben, immer weiter verbessert wurden. So treten energetische Schwachstellen in folgenden Bereichen auf:

> gar keine oder ungedämmte Bodenplatte
> ungedämmte Hausfassade
> ungedämmte Kellerdecke
> ungedämmte oberste Geschossdecke
> ungedämmter oder unzureichend gedämmter Dachstuhl
> zahlreiche Wärmebrücken
> Einfachverglasung, keine Isolierverglasung
> ungedämmte Rollladenkästen
> veraltete Heizungsöfen oder Brenneranlagen
> ungedämmte Heizwasserleitungen
> veraltete Heizkörper
> veraltete Warmwasserbereitung
> ungedämmte Warmwasserleitungen/Heizwasserleitungen


Es ist immer empfehlenswert, Energiespar-Maßnahmen mit ohnehin anstehenden Erneuerungen zu verbinden. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, zeigt der "Energiepass Hessen": Zwei Stunden, die sich lohnen: Mit einem Fragebogen werden die Gebäude- und Heizungsanlagendaten erhoben, mit denen der "Energiepass Hessen" berechnet wird. Dies ist die Eigenleistung des Hauseigentümers. Der "Energiepass Hessen" wird auf der Grundlage des Fragebogens im Auftrag der "Hessische Energiespar-Aktion" durch qualifizierte Energieberater des hessischen Handwerks und der hessischen Architekten- und Ingenieure gerechnet. Der Energiepass kostet derzeit 37,50 € (statt 75,00 €). Den Fragebogen gibt es unter: www.energiesparaktion.de oder ""Hessische Energiespar-Aktion", Annastraße 15, 64285 Darmstadt.
(Quelle: Hessische Enrgiespar-Aktion, Darmstadt, 2009)

Tipp

Zu Schwachstellen in Ihrem Bestandsgebäude und zu allen anderen Fragen rund ums Energiesparen im Alltag informiert die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen gegen eine Kostenbeteiligung von 5 €.
<< siehe Menü links "Termine und Anmeldung"

mehr auch unter www.energiesparaktion.de