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Wirtschaftsstandort Zentral in Deutschland

Kontrollierter Stromverbrauch durch Smart Meter

22.05.2014
Smart Meter sind mehr als Stromzähler. Sie messen nicht nur den Energieverbrauch, sie zeichnen auch die tatsächliche Nutzungszeit auf. Allerdings helfen Smart Meter allein kaum, Energie zu sparen. Ihr volles Potenzial entfalten die innovativen Zähler erst durch Feedbacksysteme wie ein Display oder Online-Anwendungen. Dann lassen sich Stromfresser enttarnen und Energieverbräuche und -kosten transparent machen. Außerdem liefert "Smart Metering" die technische Basis für tageszeitabhängige Tarife. Dabei werden Verbraucher belohnt, die ihren Stromverbrauch zeitlich verlagern und zum Beispiel die Waschmaschine nachts laufen lassen. Datenschützer sehen die Technik noch skeptisch, weil die genaue Verbrauchsmessung auch Rückschlüsse auf das Verhalten der Kunden erlaubt.

Anbieterwechsel – gewusst wie!

14.01.2014
Alle Jahre wieder stehen den Verbrauchern Strom- und Gaspreiserhöhungen ins Haus Da liegt der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter nahe. Der Anbieterwechsel ist in der Regel einfach: Am Anfang steht die Suche nach einem neuen Versorger und der Vertragsabschluss. Alles Weitere erledigt der neue Versorger für Sie. Bei der Auswahl eines Anbieters und beim Vergleich von Preisen und Vertragsbedingungen helfen zunächst Tarifrechner im Internet. Folgende Auswahlkriterien sollten Sie dabei unbedingt berücksichtigen.

> Verträge mit höchstens einjähriger Laufzeit wählen,
> keine Tarife mit Vorkasse oder Kaution,
> monatliche Kündigungsfrist,
> eine Preisgarantie, falls gewünscht.

Damit auch Ökostrom drin ist, wo Ökostrom draufsteht

30.04.2013
Fast alle Stromanbieter werben heutzutage mit dem Angebot „Ökostrom“. Viele lassen sich das im Vergleich zu den normalen Tarifen auch teuer bezahlen. Doch wer Wert darauf legt, dass er mit dem höheren Entgelt auch den Ausbau regenerativer Energien fördert, sollte bei seinem Versorger genau nachfragen. Als „Ökostrom“ wird zum Beispiel auch Strom verkauft, der in schon lange vorhandenen Wasserkraftanlagen produziert wird. Mit solchen „Ökostrom“-Angeboten wird der Zubau von neuen Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung nicht gefördert. Wer also mit seiner Entscheidung für Ökostrom auch etwas für die Energiewende tun möchte, sollte in den Angeboten der Versorger auch darauf achten, dass diese gezielt in den Zubau neuer regenerativer Anlagen investieren. Orientierung bieten dabei die Siegel „ok-Power“ und „Grüner-Strom-Label“.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen)

Fünf einfache Regeln für den Anbieterwechsel

15.04.2013
Der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters lohnt sich für viele Verbraucher, deren Energiepreise zu hoch sind. Abschreckend für die notwendigen Schritte ist jedoch die Flut an Angeboten. Verwirrung stiftet auch die Kritik an den Vergleichsportalen. Mit fünf einfachen Regeln lässt sich auch mit Hilfe von Vergleichsportalen der optimale Anbieter finden:

> Der Vertrag sollte eine Frist mit Laufzeit von höchstens einem Jahr haben.
> Die Kündigungsfrist sollte maximal drei Monate betragen.
> Es sollte im Vertrag keine Vorauszahlung vereinbart sein.
> Preisgarantien sollten mindestens ein Jahr gelten.
> Für den Fall von Lieferverzögerungen sollte der Vertrag ein Rücktrittsrecht vorsehen.

(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen Frankfurt)

Welcher Stromverbrauch ist "normal"?

28.02.2013
Der Stromverbrauch eines durchschnittlichen Zweipersonenhaushalts beträgt etwa 15% des gesamten Energieverbrauchs im Haus. Er hängt maßgeblich davon ab, wie viele Elektrogeräte und Lampen genutzt werden, wie das Warmwasser aufbereitet wird und welches Nutzerverhalten die Bewohner an den Tag legen. Verbraucht ein Zweipersonenhaushalt zwischen 1500 und 2300 kWh Strom pro Jahr, gilt dies als "gut". Für die elektrische Warmwasseraufbereitung kann der Verbrauch um weitere 500 kWh pro Jahr ansteigen. Die Verbraucherzentralen bieten Vergleichstabellen an. Diese helfen dabei, den Stromverbrauch einzuordnen und Einsparpotenziale aufzudecken.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2013)

Energiefressern auf der Spur

04.09.2012.­­
Wer seinen Energieverbrauch senken und damit unnötige Ausgaben einsparen will, muss erst einmal Detektivarbeit leisten. Die beginnt mit dem informierten Lesen und Verstehen der eigenen Strom- und Gasrechnungen. Jedes Jahr im Herbst der gleiche bange Griff in den Briefkasten: Wie werden die Jahresabrechnungen für Strom und Gas dieses Mal aussehen? Nachzahlungen sind schmerzhaft - besonders, wenn man sich die hohen Verbrauchskosten nicht erklären kann. Viele Verbraucher stellen sich dann die Frage, ob ihr Energieverbrauch eigentlich noch "normal" ist. Als Vorbild gilt ein Haushalt, der als Grundmenge (ohne Warmwasser) jährlich höchstens 500 Kilowattstunden (kWh) zuzüglich je 500 Kilowattstunden pro Person verbraucht. Für einen 3-Personen-Haushalt ergibt diese Rechnung also maximal 2000 Kilowattstunden im Jahr. Einen Vergleichswert für Gas kann man ermitteln, indem der Jahresverbrauch (angegeben in kWh auf der Gasrechnung) durch die Quadratmeterzahl der Wohnfläche geteilt wird. Als akzeptabler Orientierungswert gilt dort 100-150 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Für eine Wohnfläche von 75 m² käme so maximal ein Durchschnittsverbrauch von 11.250 Kilowattstunden im Jahr zustande. Weicht der eigene Verbrauch erheblich von diesem Durchschnitt ab, sollten Verbraucher individuelle und anbieterunabhängige Beratung in Anspruch nehmen. Peter Kafke, Energieexperte der Verbraucherzentrale Energieberatung, weiß aus Erfahrung, dass mittels effizienter und sparsamer Geräte und durch überlegtes Nutzerverhalten noch viele Sparpotenziale auszuschöpfen sind.

Schlaue Stromsparer: Master-Slave-Steckdosenleiste

02.04.2012
HiFi-Anlagen, Fernseher, Computer aber auch Küchen- und Akkugeräte bleiben häufig in Warteposition (Stand-by-Modus) und stehen somit ständig unter Strom. Dieser Leerlaufverlust verursacht pro Jahr häufig Stromkosten von mehr als 100 Euro. Deshalb ist es ratsam, den Stecker zu ziehen oder eine abschaltbare Steckdosenleiste zu benutzen. Steckdosenleisten mit Master-Slave-Funktion sind besonders für Computer und die dazu gehörenden Periferiegeräte geeignet. Wird der Computer ausgeschaltet, schaltet die Steckdose automatisch auch alle weiteren eingesteckten Geräte, zum Beispiel Monitor, Drucker, Boxen etc., aus. Im Unterschied zur schaltbaren Steckdosenleiste muss die Master-Slave-Steckdosenleiste nicht extra betätigt werden, sondern sie reguliert die Stromversorgung der angeschlossenen Geräte selbstständig.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2012)

Strom- und Gasrechnung senken

26.01.2011
Spätestens wenn die Jahresabrechnungen für Strom und Gas ins Haus flattern, wird klar: Energie ist teuer. Angesichts der Rechnungshöhe fragen sich viele Verbraucher, ob der eigene Energieverbrauch eigentlich "hoch", "normal" oder "niedrig" ist. "Wer die Energie besser nutzt und echte Stromfresser aus seinem Haushalt eliminiert, kann viel Geld sparen", erläutert Anika Sauer von der Verbraucherzentrale Hessen. Bereits durch geringe Verhaltensänderungen kann der Verbraucher Einfluss auf seine Energiekosten nehmen.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2011)

Stromverbrauch

Als energetisch vorbildlich kann ein Haushalt gelten, der (ohne Warmwasser) jährlich höchstens 500 Kilowattstunden (kWh) als Grundmenge für den Haushalt zuzüglich je 500 kWh pro Person verbraucht. Das bedeutet für einen 3-Personen-Haushalt maximal 2.000 kWh. Das mag ehrgeizig erscheinen, ist aber mithilfe effizienter Geräte, sparsamer Leuchtmittel und einem überlegten Nutzerverhalten machbar. Wer deutlich mehr verbraucht, hat viele Sparpotenziale noch nicht ausgeschöpft.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2011)

Gasverbrauch

Um einen Vergleichswert zu ermitteln, wird der Jahres-Gasverbrauch, der auf der Rechnung in Kilowattstunden (kWh) angegeben ist, durch die Quadratmeterzahl der Wohnfläche geteilt. Bei heutigen Gaspreisen sind Werte von 100 bis 150 kWh/m² gerade noch hinnehmbar für Geldbeutel und Umwelt. Ziel sollte es sein, den Verbrauch auf deutlich unter 100 kWh/m² zu senken. Gerade in älteren Gebäuden werden aber sogar Werte über 180 kWh/m² erreicht. Dies belastet den Geldbeutel enorm und sollte Anlass sein, sich zu Einsparmöglichkeiten beraten zu lassen.
(Quelle: Verbraucherzentrale Hessen, Frankfurt, 2011)

Tipp

Zu Einsparmöglichkeiten beim Strom- und Gasverbrauch und zu allen anderen Fragen rund ums Energiesparen im Alltag informiert die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen gegen eine Kostenbeteiligung von 5 €.
<< siehe Menü links "Termine und Anmeldung"

mehr auch unter www.verbraucherzentrale-hessen.de