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Wirtschaftsstandort Zentral in Deutschland

FÖRDERPROGRAMM DES BUNDESUMWELTMINISTERIUMS

Seit Sommer 2008 fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) auf Basis der "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative" ("Kommunalrichtlinie") Klimaschutzprojekte in Kommunen. Die Kommunalrichtlinie ist ein Programm der Nationalen Klimaschutzinitiative. Finanziert wird die Nationale Klimaschutzinitiative der Bundesregierung aus Haushaltsmitteln sowie dem Sondervermögen des Energie- und Klimafonds.
(Quelle: http://www.klimaschutz-in-kommunen.de)

Klimaschutzkonzepte, -teilkonzepte und -manager

Förderung der Erstellung von Klimaschutzkonzepten

Gefördert wird die Erstellung von Klimaschutzkonzepten, die möglichst alle klimarelevanten Bereiche innerhalb einer Kommune abdecken. Bei Kommunen sind das in der Regel min­destens die eigenen Liegenschaften, die Straßenbe­leuchtung, die privaten Haushalte und die Bereiche Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, Industrie, Verkehr, Abwasser und Abfall. Optional kann zusätzlich der Bereich der Anpas­sung an den Klimawandel berücksichtigt werden. Die Konzepte sollen Energie- und CO2-Bilanzen, Potenzialanalysen zur Minderung von Treibhausgasen, Maßnahmenkataloge sowie Zeitpläne zur Umsetzung umfassen. Im Regelfall erfolgt die Förderung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 65 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Förderung der Erstellung von Klimaschutz-Teilkonzepten

Gefördert wird die Erstellung von Teilkonzepten zu folgenden Schwerpunkten:
> Anpassung an den Klimawandel
> Klimaschutz in eigenen Liegenschaften
> integrierte Wärmenutzung in Kommunen
> klimafreundliche Mobilität in Kommunen
> klimafreundliche Abwasserbehandlung
> Energieeffizienz und Energieeinsparung in der Trinkwasserversorgung
> klimafreundliche Abfallentsorgung
> Erschließung der verfügbaren Erneuerbare-Energien-Potenziale in Kommunen
> Green-IT
> klimagerechtes Flächenmanagement
> Klimaschutz in Industrie- und Gewerbegebieten
> innovative Klimaschutz-Teilkonzepte

Klimaschutz-Teilkonzepte analysieren unter anderem die spezifische Ausgangssituation sowie die technisch und wirtschaftlich umsetzbaren CO2-Minderungspotenziale. Im Regelfall erfolgt die Förderung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Förderung einer Stelle für Klimaschutzmanagement

Gefördert wird die Schaffung einer Stelle für die fachlich-inhaltliche Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutzkonzepten oder von den Teilkonzepten "Klimaschutz in eigenen Liegenschaften", "Klimafreundliche Mobilität" und "Industrie- und Gewerbeparks". In begründeten Einzelfällen sind Klimaschutzmanager auch für andere Teilkonzepte förderfähig. Die Weiterbildung und Vernetzung von Klimaschutzmanagerinnen und -managern ist erwünscht und wird gefördert. Reise- und Teilnahmekosten für Qualifizierungsmaßnahmen und Fortbildungen von bis zu fünf Tagen im Jahr sind förderfähig. Weiterhin besteht das Angebot einer professionellen Prozessunterstützung durch externe Dritte, welche Kommunen dabei unterstützen, ihr Klimaschutzmanagement in der Verwaltung und darüber hinaus effektiv zu verankern und zu optimieren. Im Regelfall erfolgt die Förderung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 65% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Es besteht die Möglichkeit, ein Anschlussvorhaben für die bereits erfolgte Förderung eines Klimaschutzmanagements für die fachlich-inhaltlichen Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutz(teil)konzepten zu beantragen. Während eines Anschlussvorhabens sollen weitere, bisher noch nicht umgesetzte Maßnahmen des Klimaschutz(teil)konzeptes realisiert werden.

Förderung einer ausgewählten Klimaschutzmaßnahme im Rahmen des Klimaschutzmanagements

Im Rahmen der Förderung eines Klimaschutzmanagements wird einmalig eine ausgewählte Klimaschutzmaßnahme zur Umsetzung des Konzeptes mit einem CO2-Minderungspotenzial von mindestens 80% gefördert. Im Regelfall erfolgt die Förderung der Umsetzung der Klimaschutzmaßnahme durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben, jedoch höchstens 250.000 €.
(Quelle: http://www.klimaschutz-in-kommunen.de)