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Das Stadtumbaugebiet Wrexen ...

... ist eine Gemeinde im Ländlichen Raum, die früher stark durch die Landwirtschaft und die Wasserläufe der Diemel, der Orpe und des Laubachs bestimmt war. Um die Jahrhundertwende fuhr man nach Wrexen zur Sommerfrische, um sich hier zu erholen.Mühlen und Hämmer waren erste vorindustrielle Nutzungen und auch der Sandsteinabbau bot Arbeitsplätze. Die Nutzungen und Bedeutung des Wassers für die Arbeit und das Leben der Menschen veränderten sich. Es entwickelten sich neue gewerbliche und industrielle Erwerbszweige.

Die Papierfabriken und die vor Ort ansässigen Logistikunternehmen, die Rohstoffe und Erzeugnisse transportieren, sind heute wichtige Arbeitgeber im Ort. In Wrexen leben aktuell 1870 Menschen im historischen Ortskern und in den Wohngebieten, die nach dem Krieg bis heute entstanden sind. An der Grenze zu Nordrhein-Westfalen in der Nähe von Warburg gelegen, ist Wrexen einer der Ortsteile Diemelstadts, die noch wichtige Grundversorgungseinrichtungen im historischen Ortskern aufweisen.

Räumliche Lage Wrexen - KLICK auf Karte für Vergrößerung

VORGABEN UND ZIELSETZUNGEN IM INTEGRIERTEN HANDLUNGSKONZEPT

> Erhaltung der Attraktivität als Wohnstandort
> Unterstützung durch die Entwicklung eines Lebensmittelpunktes (Entwicklung von räumlichen, organisatorischen und personellen Strukturen um das eigenständige Wohnen älterer und mobilitätseingeschränkter Menschen zu unterstützen)
> Realisierung von Angeboten in leerstehenden Gebäuden (Sanierung und Umnutzung zur Etablierung von Treffpunkten, Pflege- und Therapieangeboten, familienentlastende Angeboten, betreutem Wohnen, etc.)
> In Gemeinwesenprojekte sollen unterschiedlichste Akteure eingebunden werden und an ehrenamtliche Hilfe mit professionellen Angeboten verschiedener Dienstleister gekoppelt werden.

Maßnahmen:
> Entwicklung Leerstands- / Flächenmanagement
> Entwicklung von Rückbaustrategien
> Neuordnung untergenutzter Freiflächen (Neubaupotenziale)
> Verzicht auf Neuausweisung von Wohngebieten am Ortsrand
> Konkretisierung Konzept Lebensmittelpunkt
> Synergien nutzen (zu großer Schulstandort nimmt Einrichtungen für ältere Menschen auf o.ä.)
> Stabilisierung der Grundversorgung
> Entwicklung von alternativen Nahverkehrskonzepten (für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen)
> Förderkonzeptentwicklung

Maßnahmenübersicht

1.Städtebauliche Rahmenplanung 
> Vertiefung -Projektplanung, Standortuntersuchungen "Lebensmittelpunkt"
> Übergeordnete Erschließungsplanung
> Gestaltungsvorgaben
> Konzept öffentliche Plätze
> Vorkonzeption
> Route der Mühlen und Hämmer Nordwaldeck

2.Grunderwerb
> Platz an der Orpe
> Konzept öffentliche Plätze
> Feldwege Dielmelradweg (übergeordnete Förderprogramme)

3. Freilegung von Grundstücken
> Schaffung öffentlicher Platz, Grün- und Freiflächen
> Platz an der Orpe (600 qm)
> Klappstraßenplatz

4. Verbesserung der Verkehrsverhältnisse / Änderung vorhandener Erschließungsanlagen
> Hauptstraße 1 BA
> Hauptstraße 2 Ba (incl. Kirchplatz und Luna Park)
> Hauptstraße 3 BA (incl. Hinterstraße)
> Orpethaler Straße
> Rundweg Orpe
> Ringweg
> Bachstraße
> Ausbau Diemelradweg (Übergeordnete Förderprogramme)

5. Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden / Sanierung von Wohngebäuden
> Hoher Bedarf ca. 23 Gebäude
> Mittlerer Bedarf ca. 18 Gebäude
> Leichter Bedarf ca. 31 Gebäude

6. Zwischennutzungen / Abbruchmaßnahmen
> Orpethaler Straße 8
> Hauptstraße 19

7. Verlagerung von Betrieben
> Lagerhalle Fabrikweg
> Varlemann (erst nach konkreter Beteiligung der Betriebe konkretisierbar)